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Information zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit

 Viele Menschen in Baden-Württemberg engagieren sich neben Schule, Ausbildung und Beruf in ihrer Freizeit für die Jugendabteilungen der Sportvereine und -verbände. Sie leiten Freizeiten, Fahrten und Zeltlager und betreuen Kinder und Jugendliche in den Sportstunden in ihrer Funktion als Übungsleiter und Trainer. Hierfür besuchen sie Lehrgangsmaßnahmen Schulungsmaßnahmen zur persönlichen Weiterbildung und investieren Teile ihrer Freizeit und ihres Jahresurlaubs dafür.
 
Um dieses Engagement zu unterstützen und zu fördern, hat der Landtag von Baden-Württemberg im November 2007 das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes in der Jugendarbeit“ verabschiedet. Der Gesetzgeber schafft damit einen Mindestanspruch auf Freistellung. Mit diesem Informationsfaltblatt wollen wir Engagierte in der Jugendarbeit ermutigen, die Freistellungsmöglichkeiten wahrzunehmen.
 
An Arbeitgeber und Unternehmen richten wir zugleich den Appell, die ehrenamtlich Engagierten in ihren Firmen und Einrichtungen aktiv zu unterstützen, Wer sich ehrenamtlich engagiert übernimmt Verantwortung, gewinnt soziale Kompetenz und Organisationserfahrung. Das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft im Ganzen, aber auch für das Unternehmen, das die Freistellung gewährt.
 

Wem steht die Freistellung zu?

Allen Beschäftigten über 16 Jahre, die in Baden-Württemberg in einem Dienst-, Arbeits-, Ausbildungs- oder sonstigen arbeitnehmerähnlichen Verhältnis (z.B. Freiwilliges Soziales Jahr) stehen.
Voraussetzung ist, dass sie ehrenamtlich in der Jugendarbeit tätig sind.
 

Für welche ehrenamtlichen Tätigkeiten wird Freistellung gewährt?

•  für Maßnahmen der Jugenderholung, sowie bei sonstigen Veranstaltungen,
    bei denen Kinder und Jugendliche betreut werden
•  zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen der öffentlichen und
    anerkannten freien Trägern der Jugendhilfe, auch für JuleiCa
•  zur Leitung von internationalen Sportjugend- Austauschen
•  zur Teilnahme an Aus- und Fortbildungslehrgängen für Betreuer, Übungsleiter und Trainer,
    die im Jugendbereich des Sports tätig sind und sich hierfür qualifizieren bzw. weiterbilden möchten
 

In welchem Umfang wird die Freistellung gewährt?

•  Die Freistellung beträgt bis zu zehn Arbeitstage im Kalenderjahr. Für Personen,
    die sich in einer beruflichen Ausbildung befinden, beträgt die Freistellung bis zu fünf Arbeitstage.
•  Der Anspruch auf Freistellung ist nicht auf das nächste Kalenderjahr übertragbar.
•  Die Freistellung kann höchstens für drei Veranstaltungen im Kalenderjahr beantragt werden
 

Was ist zu beachten?

•  Die Anträge sind beim Arbeitgeber mindestens einen Monat vor Beginn der Freistellung einzureichen.
•  Freistellung können nur Personen beantragen, die ihren Arbeits- oder Ausbildungsplatz
    in Baden-Württemberg haben.

 
Das Gesetz begründet keinen Anspruch auf Entlohnung für die Dauer der Freistellung. Beiträge zur Sozialversicherung werden aus dem geminderten Arbeitsentgelt entrichtet.
 

Der Weg zur Freistellung

Das Antragformular finden sie hier. Die Antragstellung erfolgt anschließend über die Geschäftsstelle der Badischen Sportjugend im Badischen Sportbund Freiburg e.V.

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